News
„Bis später“…..
riefen 15 Kinder ihren Mitschülern am Dienstag, den 16. Mai zu, bevor sie zur BOXX des Heilbronner Theaters aufbrachen. Schon seit Wochen freuten sich die Atelierkinder der Klassenstufen 1 und 2 auf diesen Besuch des Stücks „Bis später“, bei dem sich alles wie bei unserem Atelier um die Begegnung mit der „Zeit“ dreht.
Bei unserer Ankunft wurden wir bereits von Frau Kaiser erwartet. Sie ist als Theaterpädagogin für uns als Kooperationsschule des Heilbronner Theaters zuständig und hat die Kinder thematisch mit einigen Übungen in das Stück eingeführt. So probierten die Schüler zum Beispiel aus, mit welchen Methoden man einen Langschläfer am besten wecken kann. Außerdem haben wir überlegt, welche Dinge wir morgens nach dem Aufstehen als Erstes machen und diese nachgespielt.
Nach einer Vesperpause ging es dann schon los. Wir erlebten eine abwechslungsreiche Geschichte zwischen der Spaziergängerin, dem Hierbleiber und der Zuspätkommerin. Gebannt verfolgten die kleinen Zuschauer die bunte Welt auf der Bühne, bei der eine Schöpfkelle und eine Saugglocke zum Kampf gegen die Langeweile zum Einsatz kamen. Belustigt beobachteten die Kinder auch, wie der Hierbleiber einfach nicht wach zu kriegen war, bis die Spaziergängerin Musik einsetzte. Tief beeindruckt hat auch die durch ein altes Fahrrad betriebene Zeitmaschine, in die so manches Kind gerne nach Vorstellungsende geklettert wäre. In der Nachbesprechung im Atelier in der darauffolgenden Woche schwärmten alle Kinder von dem Ausflug und baten um eine Wiederholung des Besuchs.
Das ist leider schon deshalb nicht möglich, weil das Stück im Mai das letzte Mal aufgeführt wurde.
Am Mittwoch, den 29. März 2017 besuchte die „Kölner Opernkiste“ uns an der Schule und brachte den Kindern die Kinderoper „Hänsel und Gretel“ mit.
Nach der großen Pause marschierten alle Grundschulkinder sowie 10 Vorschulkinder vom Kindergarten Kehrhütte in die Turnhalle und suchten sich aufgeregt einen Sitzplatz. Mit viel Spannung und Spaß führte Stefan Mosemann alle Kinder in das Thema Oper ein und übernahm gleich mehrere Rollen. So hatten die Kinder die Chance, ausgebildete Opernsänger hautnah zu erleben und ein spannendes Märchen kindgerecht erzählt zu bekommen. Die Schauspieler des Musiktheaters beeindruckten die Kinder ein ums andere Mal und alle fieberten sichtlich mit.
Doch einige Kinder durften auch zum Stück beitragen, zwar nicht mit Gesang, aber immerhin mit 2 Vorleserollen und als Engel, die Hänsel und Gretel im Schlaf behüteten. Alle Kinder spielten ihre Rollen sehr mutig und mit viel Freude. Auch Frau Thaddey glänzte in ihrer Gastrolle als „Mütterchen“, das sie mit viel Hingabe spielte.
Die Kinder werden diesen Opernspaß sicherlich lange nicht vergessen.
Ein herzlicher Dank geht an unsere Schulsozialarbeiterin Susanne Teweleit, die den Auftritt nicht nur organisiert hat, sondern auch über das Budget der Schulsozialarbeit finanzieren konnte!





Am Donnerstag, den 9.3.17  war es endlich soweit. Die Schulmannschaft der Grundschule durfte bei den Bezirksmeisterschaften im Schulwettbewerb „Kleinfeldtennis“ in Besigheim starten. Bereits um 7:45 Uhr trafen wir uns an der Schule und fuhren mit Frau Förch und einigen Eltern mit den Autos Richtung Besigheim.
In zwei Gruppen wurden zunächst die Gruppenspiele absolviert. Wir spielten gegen die Schulen aus Besigheim, die Gerhard-Hauptmann-Schule, die Sonnenbergschule Schwaigern und gegen die Grundschule Ingersheim. Leider konnten wir kein Gruppenspiel gewinnen und spielten dann in der Endrunde um Platz 9. In diesem Spiel konnten wir alle Einzel und ein Doppel gewinnen, so dass am Ende ein toller 9. Platz erreicht wurde.
Für die Grundschule Biberach spielten: Enrico Bräuer, Bilal Sevdiverdi, Mika Merz, Longe Poumbga
Hier tanzte nicht nur das rote Pferd

Am letzten Schultag vor den Faschingsferien ging es in der Sporthalle wieder heiß her. 
Spiderman und Hulk jagten gemeinsam mit Biene Maja, Rotkäppchen und Piratenbräuten durch Geschicklichkeitsparcours, tanzten mit Cowboys und Indianern oder stellten ihr Geschick an spannenden Spielstationen unter Beweis. 
Ebenso wurden freundliche Vampire gesichtet, die neben edlen Prinzessinnen geschickt durch einen Slalomparcours schwebten und dabei noch einen Ball am Hockeyschläger führten. 
Da fragte man sich doch, wo die Lehrer waren. Aber halt! Wer steckte denn da unter großen Hüten? Udo Lindenberg, der Seppel oder doch unser Hubert? Getarnt als Eselchen, Pirat  oder gestreiftes Insekt ragten einige „größere Gestalten“ aus der Polonaise. Vielleicht waren es aber auch einfach nur riesige Viertklässler. 
Auf jeden Fall tanzten alle gemeinsam zu lustigen Klängen,  machten sich groß wie eine Giraffe und hatten sehr viel Spaß miteinander.





  
Erste Hilfe kindgerecht  - Juniorhelfer im Einsatz

„Kinder helfen Kindern“ – Unter diesem Leitgedanken agieren seit diesem Schuljahr die Juniorhelfer der Grundschule Biberach.
Auf dem Schulhof passieren oft kleinere Unfälle. Speziell für Grundschüler gibt es darum eine besondere Form des Schulsanitätsdienstes, welche als Juniorhelferprogramm vom DRK entwickelt wurde. Die den Schulsanitätern übertragenen Aufgaben sind dabei entsprechend altersgerecht definiert. So sollen die Schüler und Schülerinnen etwa Unfälle auf dem Schulhof melden und ihren verletzten Schulkameraden zur Seite stehen. 
Ziel des Programmes ist es, dass Kinder bereits in der Grundschule speziell ausgewählte Elemente der Ersten Hilfe kennenlernen und Verantwortung für sich und andere  übernehmen. Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Gefahrenbewusstsein entwickeln, im Notfall richtig reagieren und soziales Bewusstsein zeigen.
Im Rahmen des Atelierunterrichts werden die Dritt- und Viertklässler theoretisch und praktisch auf diese verantwortungsvolle Aufgabe  vorbereitet.

 „Das  Tollste daran ist, dass wir uns gegenseitig verarzten können und üben, wie man Verbände anlegt! So wissen wir, wie das wirklich geht und haben gleichzeitig viel Spaß dabei!“, meint Dominik (3b).
„Außerdem lernen wir, wie man einen Notruf macht  und wie wir einem Verletzten mit ersten Maßnahmen helfen können! Wenn wir fertig ausgebildet sind, könnt ihr uns in der Pause holen, wenn  ihr Hilfe braucht!“, ergänzt Anesa (4a). 

Immer drei Kinder mit leuchtend bedruckten Warnwesten werden in der großen Pause gebraucht. Ein Kind ist Ersthelfer, ein zweites Kind Assistent und ein „Tröster“ dokumentiert den Vorfall im Verbandsbuch. Unterstützt wird das Team bei ihren Einsätzen von einer Lehrkraft.
Von Seiten des Fördervereins wurden für etwa 150 Euro ein kindgerechter Erste-Hilfe-Rucksack, eine Kühlbox und ein „Tröstebär“ angeschafft, welche zukünftig sowohl in der großen Pause, als auch an Aktionstagen der Schule zum Einsatz kommen sollen.